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Supergrass
Supergrass
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Tracks
  1. Moving
  2. Your Love
  3. What Went Wrong (In Your Head)
  4. Beautiful People
  5. Shotover Hill
  6. Eon
  7. Mary
  8. Jesus Came From Outta Space
  9. Pumping On Your Stereo
  10. Born Again
  11. Faraway
  12. Mama & Papa
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Supergrass - Supergrass

Das dritte Album von Supergrass kommt etwas weniger gitarrenlastig rüber als die beiden Vorgänger. Das liegt wohl vor allem am Keyboarder und "unsichtbaren" vierten Bandmitglied Robert Coombes, dem Bruder von Sänger und Gitarristen Gaz. Unsichtbar deswegen, da er zwar bei fast jedem Lied dabei ist, aber im Cover nur in ein paar Minibildern zu sehen ist.

Zu den Songs: Vieles, das Supergrass auf der eigentlich unbetitelten Platte eingespielt haben ist sehr, sehr experimentell und ungewohnt. Aber es lohnt sich, sich davon nicht abschrecken zu lassen. Um ehrlich zu sein, ich war sehr skeptisch, als ich im Top3-Markt zum ersten Mal in die CD rein- und über die Single "Moving" hinausgehört habe. Trotzdem hab ich die 30 Mark locker gemacht und wurde nicht enttäuscht, als ich genauer hingehört habe. Es hat nicht mal lang gedauert, da kam es mir ganz normal vor, dass der Anfang von "Shotover Hill" sich wie rückwärts gespielt anhört, dass die flächigen Akkorde in "Eon" ichweißnichtwie mit der Gitarre produziert wurden oder dass die Background-Vocals von "Born Again" sich völlig synthetisch anhören. Denn abseits der klanglichen Experimente groovt diese CD. Die Musik fließt viel mehr als bei den Vorgängerwerken. Von der Instrumentierung abgesehen, könnte man es stellenweise fast Easy Listening nennen.

Herausstechend und am ehesten fürs Radio geeignet sind auf "Supergrass" natürlich die drei Singles "Moving", "Pumping On Your Stereo" und "Mary". Die zugehörigen Videos könnten unterschiedlicher nicht sein, spiegeln aber ganz herrlich die Stimmung der Songs wieder. So sieht man die drei im "Moving"-Video in einem Hotel ihre Bettdecken in Superzeitlupe ausschütteln, für "Pumping..." wurden sie in überdimensionale Kostüme mit viel zu langen Extremitäten gesteckt und spielen so einen Live-Gig, das Video zu Mary hingegen konnte man nur mit viel Glück bewundern. Ich hatte dieses zweimal. Einmal war das Video noch unzensiert, beim zweiten Mal war etwa die Hälfte der Zeit nix zu sehen, das wollte MTV seinen jugendlichen Zuschauern wohl nicht antun. Einen "klitzi" Eindruck vom Video gibt das zugehörige Poster, es übers Internet anzuschauen schlug bei mir leider bisher fehl.

So, genug über Videos, es fehlt noch meine Bewertung für das Album: