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| Tracks |
- the post war dream
- your possible pasts
- the hero's return
- the gunners dream
- paranoid eyes
- get your filthy hands off my desert
- the fletcher memorial home
- southampton dock
- the final cut
- not now john
- two suns in the sunset
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Pink Floyd - The Final Cut
Schon wieder Pink Floyd? Schon wieder Pink Floyd! Schließlich machen die Jungs einen großen Teil meiner CD-Sammlung aus, da liegt es auch nahe, häufiger mal eine PF-CD zu besprechen. Diesmal ist es "The Final Cut", die mir nur als LP vorliegt. Eigentlich war dieses Album mit dem Untertitel "A Requiem for the Post War Dream" als dritter Teil von "The Wall" gedacht und schließt sich logisch auch daran an. Es geht textlich gesehen um die Generation von Kindern, die nach dem zweiten Weltkrieg aufwachsen, viele (wie eben auch Pink Floyd's Roger Waters) ohne Vater. Und es geht darum, dass sich viele Hoffnungen, die nach dem Krieg aufkeimten, nicht erfüllt haben. Insgesamt ist es jedoch weniger persönlich als "The Wall", hat viel mehr "politische" Bezüge.
Musikalisch gesehen ist es nicht unbedingt ein aufregendes oder virtuoses Album, dafür ist es sehr emotional und an einigen Stellen wird dieses einmalige Gänsehautgefühl erzeugt. Beispiel: Beginn des Saxophon-Solos im "the gunners dream". "The Final Cut" ist für PF-Verhältnisse sehr gitarrenlastig, Synthesizer werden nur sehr sparsam und im Hintergrund eingesetzt. Damit ist es viel weniger experimentell als die meisten anderen Alben, weniger überraschend.
Wenn man Pink Floyd mag und insbesondere "The Wall", dann sollte man eigentlich auch dieses Album mögen, für Pink-Floyd-Neulinge hingegen ist es eher nicht zu empfehlen. Da eignet sich als "Einstiegsdroge" wohl eher das Live-Album "Pulse". Eigentlich würde "The Final Cut" hier vier Zonks bekommen, aber bei Pink Floyd lege ich eben etwas härtere Maßstäbe an, deshalb:
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