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| Tracks |
Act I
- Scene One: Regression
- Scene Two: I. Overture 1928
- II. Strange Deja Vu
- Scene Three: I. Through My Words
- II. Fatal Tragedy
- Scene Four: Beyond This Life
- Scene Five: Through Her Eyes
Act II
- Scene Six: Home
- Scene Seven: I. The Dance Of Eternity
- II. One Last Time
- Scene Eight: The Spirit Carries On
- Scene Nine: Finally Free
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| Links |
| Dream Theater |
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Dream Theater - Metropolis Pt. 2: Scenes From A Memory
Wie schreib ich jetzt einen Text, der diesem Album gerecht wird? Keine Ahnung, aber ich versuchs zumindest mal.
Zunächst mal: vergesst bitte alle Vorurteile, die ihr Dream Theater gegenüber habt ("Trommlermusik", "Geprügel", ...). Und dann schnappt euch 30 bis 35 DM und kauft euch diese Platte, oder findet einen guten Kumpel, der sie freiwillig aus den Händen gibt, denn dieses Album ist eine echte Perle, ein Meisterwerk, ein Jahrhundertwerk, 1999 gerade noch rechtzeitig vor dessen Ablauf released. Ich hatte mir vor diesem schon zwei andere DT-Alben gekauft, aber dieses ist das einzige, das ich wirklich noch regelmäßig höre. Es wird nicht langweilig. Wie sie das schaffen, weiß ich nicht, aber ich bekomme von diesem Album einfach nicht genug.
Gut, genug Lobhudelei, jetzt erst mal die knallharten Facts, was euch auf diesem Album erwartet. Schaut euch doch erst mal die Trackliste links nebenan an. Liest sich eher wie der Ablauf eines Theaterstücks, und sowas ist es eigentlich auch. Grob gesagt gehts um Leben nach dem Tod, Reinkarnation und um einen Mordfall. Nicolas begibt sich zu einem Hypnotiseur, der ihn in sein früheres Leben versetzt, in das Jahr 1928, in der er als Victoria Page schon einmal lebte, oder besser gesagt starb. Doch wie und warum sei an dieser Stelle nicht verraten. Darum dreht sich jedenfalls bei diesem ungewöhnlichen Album alles. Klingt jetzt an und für sich noch nicht besonders aufregend, gebe ich zu, das Entscheidende jedoch ist die schlichtweg geniale musikalische Umsetzung der Geschichte und die teilweise sehr mysteriösen Texte, die der Fantasie des Zuhörers zwar grob die Richtung vorgeben, dazwischen aber sehr viel Spielraum lassen, so dass sich diese Album wohl für jeden ganz anders darstellt.
Klar gehts bei Dream Theater häufiger mal etwas rauh zu, musikalisch gesehen, aber das erfordert die Geschichte auch. Und zwischendrin blitzt mehr als deutlich auch immer wieder die Gabe für geniale Balladen auf. Textstellen wie "Without love / without truth / there can be no turning back / Without faith / without hope / there can be no peace of mind" (Fatal Tragedy) oder "If I'd die tomorrow / I'd be all right / because I believe / that after we're gone / the spirit carries on" (The Spirit Carries On) zeigen überdeutlich, dass Dream Theater alles andere als düstere Gestalten sind. Vor allem aber sind Dream Theater wahre Meister an ihren Instrumenten. Es gibt wohl kaum einen Musiker auf dieser Erde, der sich von den Jungs nicht noch was beibringen lassen könnte. Und natürlich lassen sie das auf dem Album auch öfter mal raushängen, aber eben nicht ganz so "penetrant" wie vielleicht auf früheren Alben. Es gibt viele Wechsel zwischen schnellen und ruhigen Abschnitten, viel Instrumentales, unspielbare Solos, ultrakraftvolle Riffs (Home!!!) in Kombination mit fernöstlichen Klängen, alles in allem einen echten Querschnitt durch alle möglichen Musikstile und Klangfarben. Wenn man sich erst mal etwas hineingehört hat (und dass muss man halt auf sich nehmen, denn es Dream Theater machen einfach wahnsinnig komplexe Musik), dann klingt jeder Song anders, überall entdeckt man immer wieder neue Highlights und wie gesagt, es wird und wird und wird nicht langweilig. Definitiv das geilste Album der letzten Jahre.
| Meine Bewertung: |  |
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